Wertschöpfungskette


Von Verbrauchern erzeugter Abfall (Hausabfälle) wird durch aufwendige Sammelsysteme mühsam gesammelt. Nachdem der Abfall einschließlich der Kunststoffe gesammelt wurde, wird er bei Müllseparatoren weiterverarbeitet. In ihren Anlagen wird der Verbrauchsabfall in mehrere Fraktionen aufgeteilt. Hier werden die Kunststoffe üblicherweise in PE, PET, PP und Restanteil getrennt. Danach werden die Teile gepresst und in Ballen verpackt. In der Europäischen Union werden Mülltrenner üblicherweise pro Tonne separierter Kunststoffabfälle bezahlt, die den in einer Norm festgelegten Qualitätsanforderungen (der DKR-Norm) entsprechen. Sogenannte “mechanische” Recycler verarbeiten die Ballen oft weiter in zusätzlichen Separations- und Waschprozessen, um die Reinheit und die Qualität des ankommenden Materials zu erhöhen. Die Plastikflocken werden dann durch mechanische Recycler kompoundiert, extrudiert und pelletiert. So entsteht ein Sekundärrohstoff: Regranulat. Schließlich wird das Regranulat von Kunststoffverarbeitungsunternehmen als Ausgangsrohstoff für die Herstellung neuer Produkte verwendet, wodurch der Lebenszyklus eines Produkts wieder neu beginnt.